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Das Magiesystem - wie funktioniert es?

Magie ist überall. Dies ist der Grundsatz der Magie. Es befindet sich in unseren Körpern, in unserer Seele, in der Luft um uns herum, im Wasser welches den Kontinent umgibt und auch im Boden findet sich eine unendliche Anzahl von magischen Partikeln. Doch wie können wir uns diese Macht zu Nutzen machen? Wie ist es möglich, einen Feuerball zu bilden, oder eine Wand aus Eis zu beschwören? Wie verschließt man eine schwere Wunde? Erklärungsversuche.

Bei der Wirkung von Magie unterscheidet man unter den drei gängigsten Formen.

  • Die Geschaffene Magie
  • Die Gerufene Magie
  • Die Erbetene Magie

Die Geschaffene Magie

Charakteristisch für die Geschaffene Magie ist, dass es die einfachste und verbreitetste Form von Magie ist. Jeder Magier verfügt über ein innerliches Potential, mit welchem er Magie aus sich selbst kanalisieren kann, ohne an Erschöpfung oder Ermüdungssymptomen zu erleiden. Dieses magische Potential wird bereits bei der Geburt festgelegt und Anima genannt. Diverse Erbfaktoren spielen hierbei eine wichtige Rolle, auch wenn sie nicht in jedem Fall ausschlaggebend sind. Die Chance einer großen Anima ist bei Familien mit einer langen magischen Blutlinie um einiges höher, als bei Familien mit keiner bekannten magischen Affinitäten.

Sollte das Körpereigene Anima jedoch aufgebraucht seine, wendet der Schaffende die eigene Lebensenergie an, um magische Phänomene hervorzurufen. Diese wird in Magierkreisen auch Persona genannt. Viele Magier bemerken den Übergang von Anima und Persona sofort, andere wiederrum nicht. Sollte ein magischer Anwender auf die Reserven der Persona zurückgreifen, ist er sich im klaren, dass er damit seine eigene geistige und körperliche Energie nutzt. Das geht mit anfänglichen Ermüdungen einher, welche bei weiterem Wirken von Magie ausweiten können. Taubheit der Extremitäten, temporärer Verlust eines der Sinne bis hin zum Atemstillstand und zur Bewusstlosigkeit, die zum Tode führen kann. Schäden die durch Nutzung der Persona verursacht werden sind zwar meist temporärer Natur, jedoch können sogenannte Phänomene auftreten, wenn die Persona zu oft angezapft wird. Einige erkranken an der Zuckerkrankheit. Bei wieder anderen treten Entzugserscheinungen auf, in Extremfällen verschließt sich der Zugang zur Anima und damit zur Kraftquelle des Magiers.

Mit der Methode der geschaffenen Magie werden vorallem Elementbeschwörungen vorgenommen. Diese sind: Feuer, Wasser, Wind, Erde.

Allerdings lassen sich die Elemente auch vermischen um daraus neue Elemente zu erschaffen. Wer Wasser mit Feuer mischt, wird beispielsweise einen heißen Dampf oder Nebel erzeugen können. Wasser kann durch die Kälte der Luft abgekühlt und zu Eis gemacht werden. Mit einer Kombination aus Wasser und Erde lässt sich beispielsweise Treibsand formen. Dies sind nur einige der manigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten der Elemente.

Die Gerufene Magie

Die Gerufene Magie ist eine sehr schwierige und leicht zu missbrauchende Art der Magie und wird nur selten gelehrt. Sie benutzt weder Anima, noch Persona des Wirkers, sondern externe Quellen der Magie. Die Alchemie der Halblinge und die verbotene Blutmagie zählen zur gerufenen Magie. Der Wirker fungiert hierbei rein als Katalysator.

Das Prinzip erfolgt folgendermaßen: Der Wirker entzieht einem Lebewesen oder der Umgebung magische Partikel in Form eines Rituales oder Transmutationszirkels. Diese Energie fließt durch den Körper des Anwenders und wird dort temporär gespeichert und kann für den magischen Zweck verwendet werden. (Die Alchemie der Halblinge zieht hierbei eine Besonderheit, dazu später mehr)

Magie

Durch die nahezu unbegrenze Aufnahme von Fremden Energien lässt sich dieses Verfahren nur allzuleicht dazu verwenden, um anderen Lebewesen zu schaden und wird deshalb in der magischen Gesellschaft von Bevelle zutiefst verachtet. Tatsächlich baut sich die gespeicherte magische Energie allerdings nach und nach ab und verbleibt nur temporär im Körper des Wirkenden.

Nicht nur wegen der Missbrauchsgefahr wird vor diesem Verfahren gewarnt, denn nicht nur die Magie eines Lebewesens wird durch die gerufene Magie gespeichert. Jedes Mal, wenn ein Magier gerufene Magie verwendet um einem anderen Lebewesen Anima und Persona abzusaugen, korrumpiert er beim Aufnehmen der Fremden Energien, die nicht auf ihn abgestimmt sind. Das hat zur Folge, dass ein dauerhaftes oder sehr häufiges Anwenden mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Wahnsinn führt. Viele Versuche Dämonen auf die Oberfläche von Yntharia zu beschwören haben mit der gerufenen Magie zu tun.

Die Erbetende Magie

Vorallem in Königreich Boudreaux angewandt ist die erbetende Magie eine der schonensten, wenn auch eine sehr unverlässliche Variante der Magie. Sie wird vorallem von den Chevalier d'Evreux angewandt.

Die Erbetende Magie kombiniert die Geschaffene Magie mit der Gerufenen Magie, was sie zu einer einzigartigen Magie macht. Das Verfahren läuft hierbei ähnlich wie der der gerufenen Magie, mit der Ausnahme das um die Nutzung der Anima/Persona eines Lebewesens gebeten wird. Dies kann in Form eines Gebetes, Gesang oder anderweitig erfolgen.

Die Erbetende Magie zielt dabei darauf ab, von möglichst vielen Personen möglichst wenig zu nehmen und ist damit auch die schonenste Variante. Diese Form wurde vorallem von den Cidan-Elfen im dunklen Zeitalter angewandt und wird bis heute weiter gelehrt. Die Erbetende Magie ist nur bedingt für den Kampf nutzbar und wird daher vorwiegend für medizinische Zwecke angewandt.

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