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Allgemeines

Das Aspelische Reich ist das militärisch stärkste Reich des Kontinents von Yntharia. Es ist Ort von vielen großen Städten und einer hohen Bevölkerungsdichte. Angeführt wird das Reich von Kaiser Matthew II. of Aspel.

Bevölkerung

Die Bevölkerung innerhalb des Reiches ist durch interne Konflikte sehr unterschiedlich aufgestellt gegenüber dem Kaiserlichen Thron. Der Großteil der Bevölkerung liegt am Existenzminimum und lebt dafür, am nächsten Tag wieder zu erwachen. Ein Mittelstand ist kaum existent und eher in den größeren Städten des Reiches zu finden, in Form von Händlern und Kaufmännern. Der obere Stand wird ausschließlich von Adeligen und Trägern von noblen Blut besetzt. Wer als Bauer geboren wurde, wird höchstwahrscheinlich auch als Bauer sterben. Wer hingegen als Adliger geboren wird, dem steht die Welt innerhalb des Kaiserreiches offen.

Innerhalb des Reiches haben sich mehrere Fraktionen gebildet die lokal oder national Bedeutung erlangt haben.

Bevölkerungsgruppen

Die Ernährer

Gegründet von einem Bauern, dessen Hof ihm entzogen wurde weil er die immens hohe Steuerlast nicht mehr tragen konnte wurden die Ernährer im zweiten großen Aufstand entscheidend. Sie sicherten die Versorgungslinien der Aufständigen und dank ihres mutigen Einsatzes konnten die Rebellen mehrere Belagerungen und Schlachten schlagen. Nachdem der Aufstand niedergeschlagen wurde, gab es auch für die Ernährer keine Gnade. Große Teile des Landes der partizipierenden Bauern wurde enteignet oder niedergebrannt. Die einfache Bevölkerung gedenkt noch heute der mutigen Bauern in lokalen Festen. Offiziell existieren die Ernährer nicht mehr, doch im Hinterzimmer der Dorfschänken werden des häufigeren Bauern gesehen, die sich vor einigen Monaten noch wegen Streitereien die Köpfe einschlagen wollten. Was das wohl zu Bedeuten hat?

Die Exekutoren

Richter

Ein Exekutor

Als Konsequenz der heftigen Aufstände in der Geschichte des Reiches wurden nach dem Bruderkrieg die Exekutoren (im Volksmund auch "Richter" genannt) gegründet.

Die Exekutoren waren ehemalige Staatsbeamte, welche zumeist adlig waren. Mittlerweile sind es größtenteils unliebsame Bastarde, die zu den Exekutoren abgeschoben werden. Die Ausbildung zum Exekutor beginnt im Kindesalter und ist eine der härtesten Ausbildungen die einem alles abverlangt, seinem alten Namen und Existenz inbegriffen. Die Exekutoren sind unangreifbar, denn sie bieten keine Angriffsfläche. Ihre alten Familien wissen nicht mehr, wie sie nun heißen und unter den massiven Helmen und den langen Mänteln erkennt man ihre Gesichter auch nicht mehr. Sie sind das Gesetz und wer dagegen verstößt oder Anzeichen von Aufständigkeit zeigt, wird gerichtet. Die Strafen der Exekutoren sind hart aber notwendig, um das große Kaiserreich zusammenzuhalten. Sie schulden lediglich dem Kaiser persönlich Rechtfertigungen und sie sind auch in der Lage Adlige zu richten. Durch den Einsatz der Exekutoren wurden schon mehrere Versuche einer Rebellion im Keim erstickt. Doch es ist ruhig geworden um die Richter. Ihre Patrouillen werden seltener und man sieht vermehrte Konzentrationen in ihrem Hauptquartier nahe der Hauptstadt Hampton. Ist dies die Ruhe vor dem Sturm?

Religion(en)

Die große Mehrheit der einfachen Bevölkerung glaubt an den Gott Jethy. Seit den Anfängen des Reiches wird diese Religion in Form der Kirche von Jethy an die Bevölkerung getragen, auch wenn sie seit dem Herrschaftsbeginn von Kaiser Matthew keinerlei staatliche Unterstützung mehr erhält und von jeglichen Entscheidungen im Reich ausgeschlossen wird.

Nach den Lehren der Kirche stieg Jethy einst vor vielen Jahrhunderten aus dem Himmel herab und besah sich des Landes von Yntharia. Es war leer und karg, kein Lebewesen mit Verstand konnte auf ihr Leben. Also erschuf er die mächtigen Berge, um die Winde abzufangen. Aus ihnen ließ er Flüsse entspringen, die sich durch die Länder zogen und das Land fruchtbar machten. Er erschuf die ersten Pflanzen und Tiere und ließ sie gedeihen, bis er schließlich den Menschen erschuf. Er machte ihn stark, intelligent und gab ihm einen freien Verstand. Und so verließ er die Erde um auf seine Schützlinge zu wachen.

Jethy ist ein Gott, dessen Existenz bewiesen ist. Seine Inkarnation ist immer ein großer und stattlicher Mensch mit langem weißen Haar, einer weißen Robe und einem Bart der bis zum Knie reicht. Er zeigt sich nur sehr selten, zuletzt zeigte er sich vor 100 Jahren um die Beschwörung eines Dämons in Lexington zu verhindern.

Geschichte

Das Kaiserreich hat eine lange und blutige Geschichte hinter sich. Angefangen hat es mit dem Aufstieg von Hampton zu einer großen Stadt im Zeitalter der Blüte. Der Stadthalter zu dieser Zeit war Magistrat Preston. Er war es, der durch geschickte Verhandlungstaktiken und Diplomatie dafür sorgte, dass die Stadt wuchs und mächtiger wurde. Unter seiner Führung sammelten sich jedoch auch einige mächtige Fraktionen an.

Die einflussreichste Fraktionen unter Ihnen war das Haus Aspel, welches außerdem über die größten Reserven Gold und Soldaten verfügte. Als Magistrat Preston starb, entbrannte ein kurzer aber heftiger Kampf in den Straßen von Hampton aus denen schließlich das Haus Aspel als Sieger herausstach. Der Anführer des Hauses zu dieser Zeit war Lord Theodor of Apsel, welcher sich schließlich mit Einverständnis der Kirche von Jethy zum ersten König von Hampton küren lies und damit den Kampf beendete.

Die Zeit nach der Machtübernahme von Theodor of Aspel wird auch als die goldene Zeit bezeichnet. Auf ihm lag die Last des Wiederaufbau's der stark mitgenommenen Stadt und die Sicherung seines Herrscher-Anspruches. Er hielt was er bei seiner Machtübernahme versprach und lies die Stadt in neuem Glanz erstrahlen und wieder aufbauen. Er erweiterte das Territorium des Königreichs durch militärische Aktionen und eine geschickte Bündnispolitik. Das Königreich wuchs geschwind und am Ende seiner Regentschaft hatte er die anfänglichen Grenzen des Königreiches um mehr als das zehnfache vergrößert.

Die Legenden von König Theodor hallten auch noch in seinen Nachfahren weiter und so wurde ein Krieg nach dem Nächsten geführt, so dass die umliegenden Staaten und Königreiche nun nur noch eine Wahl blieb: Kämpfen und Fallen, oder sich ergeben und Teil des riesigen Königreiches werden. Nach 200 Jahren der Expansion auf der südlichen Hälfte des Kontinents erhob sich das Königreich schließlich zum Kaiserreich.

Die jüngsten Jahre des Königreiches waren durchzogen von wackeligem Frieden und Spannungen im Innenland. Die Rasche Expansion wurde mit Bürgerkriegen und Aufständen vergolten, die bislang jedoch immer zurückgeschlagen werden konnten. Der jüngste Aufstand vor 3 Jahren jedoch empuppte sich als ein Weckruf für die narzistischen Eliten des Königshauses.

Politik

Innenpolitik

An der Spitze des Staates steht der Kaiser. Er ist es, der Bündnisse schließt, Kriege beginnt und anführt, Edikte und Reformen ausruft, seinen Rat zusammenstellt wie es ihm gedünkt und die Exekutoren befehlt.

Kaiser Matthew

Kaiser Matthew of Aspel

Der Rat der Zehn unter dem Kaiser hat einen gewissen Bürokratischen Einfluss auf die politischen Gegebenheiten. Er versucht Balance im Reich zu halten und die Gelüste des Kaisers unter Kontrolle zu halten (ein nahezu unmögliches Unterfangen). Der Rat ist es auch, der die Steuerlast im ganzen Königreich festsetzt und die Edikte des Kaisers genauer ausarbeitet. Er leitet auch das Beamtentum unter ihm.

Die Magistrate sind meist die Anführer der größeren Städte und unterstehen dem Rat jeden Monat Rede und Antwort über eventuelle Ausgaben oder Aktionen die innerhalb der Stadt getätigt werden müssen. Wenn eine Stadt die Schwelle übertritt, und zu einer Großstadt wird, kann der bisherige Stadtrat einen Antrag gegenüber dem Rat stellen, einen Magistrat zu ernennen. Die Ernennung eines Magistrats hat den Vorteil, dass die Stadt mehr Aufmerksamkeit des Kaiserhofs genießt und mehr Mittel zur Aufrechterhaltung der Ordnung gewährt bekommt. (Die Gehälter der Beamten steigen selbstverständlich ebenfalls)

Außenpolitik

Das Kaiserreich unterhält eine eher zweifelhafte Außenpolitik gegenüber seinen Nachbarländern. Bevelle existiert nur noch aufgrund seiner starken Magier die bisher jeglichen Angriff zurückwerfen konnten, wenn auch mit hohen eigenen Verlusten. Das Königreich Etheron hingegen besitzt jene Magier nicht und die Spannung an der Grenze wird von Tag zu Tag spürbarer.

Wirtschaft

Durch seine aggressive Expansionspolitik ist der Handel größtenteils auf den Binnenmarkt fokussiert. Die Ernte-Erzeugnisse aus Lexington finden viele Abnehmer in der Hauptstadt, die Hauptstadt wiederrum hat im Umland einige gute Minen-Erträge, welche in alle Teile des Landes gebracht werden. Killika handelt mit allerlei Perlen und Kuriositäten aus dem Meer.

Die einzige stabile Handelsroute führt über das Meer nach Norden zu den Küsten von Amestrien. Schiffsmaterial wird zum großen Teil gekauft und gegen Waffen und Metallerzeugnisse eingetauscht.

Sonstiges

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